Donnerstag, 23. November 2017

Matthäus 13:12

"Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluß haben."

Heute morgen dachte ich an den Kuckuck. Das ist ein fauler Vogel, der seine Eier in fremde Nester legt. Der fremde Vogel brütet das Kuckucksei aus. Und wenn die kleinen Vögel schlüpfen, ist der Kuckuck der größte und hat den größten Schnabel. Die armen Eltern stopfen alles in diesen großen Schnabel, sie vernachlässigen ihre eigenen Kinder und füttern das Kuckuckskind. Und es wächst und wächst, bis es alle andern aus dem Nest drängt.

So ein Kuckucksei im Nest der Sünde ist der Glaube. Wenn er ständig gefüttert wird, wächst und wächst er. Er drängt dann alles hinaus, was nicht zu unserem Glaubensleben paßt.
Jesus sagt: Wer hat, dem wird gegeben. Wenn wir Glauben haben, wird uns alles andere gegeben. ER spricht nicht davon, wieviel Glauben wir haben sollen. Anscheinend reicht Ihm schon ein wenig, das ER dann stark vermehrt, bis wir Überfluß haben an allen Dingen, die Gott für uns bereit hält. Aber, füttern wir das Wenige, das wir haben, damit es wächst!
Und lassen wir es zu, daß es alles verdrängt, was nicht ins Nest des Glaubens gehört. Liebäugeln wir lieber nicht mit den „angenehmen“ Dingen der Welt oder bestehen ständig auf unser Recht. ER sagt: Wir werden Überfluß haben. ER will gut für uns sorgen und so viel geben, daß wir verteilen können. Es sind vielleicht andere Gaben gemeint wie das, was in der Welt so wichtig ist. Aber wir wollen ja werden wie Jesus und nicht wie die Großen in dieser Welt; – egoistisch, brutal, geld- und machtgierig, eigennützig, bitter, Luxus- und Sünde-liebend ….